Nach der "Youngsters Tour" starteten nun - gegen Ende der Marco Polo Saison - die "alten Hasen" zur Similan Tour. Nein, bitte nicht falsch verstehen: mit "alten Hasen" meinen wir nicht das Alter unserer Gäste. Gemeint ist die große Taucherfahrung und jahrelange Sea Bees Treue, die alle von ihnen auszeichnet.
Mit von der Partie waren: Olaf, Ulli, Thomas, Wolfgang, Claudia, Michael, Gerhard, Rudi, Manni, Alfredo und Roland.
Die Voraussetzung, um an dieser gratis Tour teilzunehmen, waren mindestens 100 Sea Bees Tauchgänge. Diese Hürde hatten alle 11 locker genommen. Olaf z.B.hatte allein schon durch seine 10 Marco Polo Touren 220 Sea Bees Tauchgänge "gesammelt" und es ist wahrlich nicht übertrieben wenn wir sagen, dass Similan und die Marco Polo sein zweites zu Hause sind.
Hier nun der ausführliche Tourbericht des Marco Polo Trips:
Dienstag, 29.04.2008 - 17.30 h:
Treffpunkt war wie immer im Anchor Inn. Dort versammelten sich die "Auserwählten" von denen sich die meisten bereits aus früheren Jahren kannten. Es gab ein großes Hallo und natürlich wurde auch das ein oder andere Bier getrunken. Alle waren bester Stimmung und freuten sich auf die anstehende Similan Tour mit Tourleader Chris.
18.20 h:
Die Ausrüstung und das Gepäck wurden verstaut und der Pick up machte sich auf den Weg nach Tab Lamu. Wenig später setzte sich dann auch unsere illustre Reisegesellschaft in Bewegung. Richtung Norden - immer geradeaus - um die MV Marco Polo zu entern.
Diese war aus logistischen Gründen vom letzten Trip nicht in ihren Heimathafen Chalong zurück gekehrt, sondern auf dem thailändischen Festland in den Hafen von Tab Lamu. Dieser liegt deutlich näher bei den Similan Inseln.
Auf dem Weg nach Tab Lamu musste angehalten werden, um der dramatischen Bier-Unterversorgung Abhilfe zu schaffen und damit sich Olaf vom hastigen Genuss mehrerer Hopfen-Kaltschalen leicht angeschlagen, etwas Erleichterung verschaffen konnte (wollen wir mal nicht weiter drauf eingehen).
20.00 h:
Im Hafen angekommen, wurden wir von Roland begrüßt, der weinige Minuten vor uns, direkt vom Flughafen kommend, eingetroffen war.
Die Kabinen wurden gestürmt und danach gab es erstmal ein ordentliches Dinner und ein Kurzes Bootsbriefing.
Bis spät in die nacht wurde geplaudert und auch etwas Alkohol konsumiert. Ein Fehler, wie sich später zeigen sollte.
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| Na, was sehen wir denn da? Thomas gönnt sich schon ein Weizen... |
och, ein Bierchen tut doch immer gut... |
Mittwoch, 30.04. 2008, 07.00 h:
Über Nacht fuhr die Marco Polo nach Koh Bon, unserem ersten Ziel auf der Tour. Dem Weckruf des Tourleaders folgten erstaunlicherweise alle Gäste - mit einer einzigen Ausnahme.
Manni strich die Segel und blieb in seiner Koje liegen. Später am Tag hörte man ihn des öfteren irgendetwas von wegen „Nie wieder Alkohol“ und „Teufelszeug“ brabbeln. Aber auch weitere Personen überlegten, ob sie sich in die Fluten, der von starker Dünung umtosten Westridge, stürzen sollten. Man wurde sich einig es erstmal locker angehen zu lassen und so versenkte man sich.
Schon der erste Tauchgang war vielversprechend, nach wenigen Minuten ließ
sich ein Weißspitzen-Riffhai blicken und auch Schwarm- und Riff-Fische waren zur Genüge anwesend.
Überschrift: Truppe unterwegs
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| Claudia und Olaf |
Manni und Wolfgang |
Koh Bon |
11.00 h:
Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem kleinen Nickerchen stand der
zweite Tauchgang auf dem Programm. Diesmal am Koh Bon Pinnacle, nördlich der Insel. Dort wurden wir von zwei Mantas in Empfang genommen, die sich
während des Tauchgangs weitere Male blicken ließen. Ein super Start für diese besondere Safari.
Nach dem Tauchen lief die Marco Polo Koh Tachai an. Dort wurde der dritte Tauchgang des Tages durchgeführt und zwar am Plateau "Twin Peaks", welches sich südlich der Insel befindet. Dort flitzte ein großer Adler-Rochen an uns vorbei, wurde aber leider nur von zwei Gästen gesehen.
Auf Entdeckungstour
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| Rudi und die Schlange |
Olaf, Rudi und die 'Cuttlefish' |
19.00 h:
Mittlerweile hatte die Marco Polo ihren Ankerplatz bei den Surin Inseln erreicht und die Truppe begab sich zum letzten Mal für diesen Tag ins Wasser. Nachttauchgang in der Pakkat Bay.
Nach einem opulenten Abendessen folgte ein ausgelassener Abend, der aber im Vergleich zum gestrigen deutlich ruhiger und kürzer war.
Wolfgang braute sich einen Spezialdrink aus Sang Som (Thai Whiskey), Cola
und Red Bull. Am nächsten Tag hatte er unerklärlicherweise Weise Magenbeschwerden... Wir vermuten, dass er einfach nicht genug von dem Gebräu zu sich genommen hat!
Donnerstag, 01.05.2008, 06.00 h:
Der erste Tauchgang fand am South East Point bei den Surin Inseln statt. Es ließen sich ein paar Büffelkopf Papageifische beobachten und große Schulen von Riesen-, und Harlekin-Süßlippen waren zwischen den Felsen unterwegs. Die erwarteten Riffhaie ließen sich leider an diesem Tag nicht blicken.
Unterwasser-Schönheiten
09.30 h:
Nach dem Tauchgang verließ das Boot die Surin Inseln mit Kurs auf Richelieu Rock und lag nun dort vor Anker.
Leider konnten wir nur zwei Tauchgänge an diesem fantastischen Felsen mit seiner unglaublichen Artenvielfalt machen, denn Zyklon „Nigras“ zog langsam aber sicher auf und machte weiteres Tauchen am Richelieu Rock unmöglich.
Auf dem Rückweg nach Koh Tachai schwollen die Wellen dann schon auf drei Meter Höhe an, was die gute Stimmung an Bord aber nicht trübte. Kurz bevor wir die Insel erreichten brach der Sturm mit voller Stärke los. Dennoch war es uns möglich noch einen Nachttauchgang an der Ostküste von Koh Tachai zu machen.
Freitag, 02.05.2008, 08.00 h:
Aufgrund des starken Windes und der hohen Wellen entschlossen wir uns
noch einen Tauchgang an der Inselküste zu machen, um dann Koh Bon anzulaufen. Die immer größer werdenden Wellen (mittlerweile vier bis fünf Meter) machten diesen Plan aber zunichte und der Kapitän entschied, direkt zu den Similan Inseln zu fahren.
Der aufgeräumte Salon der Marco Polo verwandelte sich innerhalb kürzester Zeit in den wahr gewordenen Traum eines jeden Messies.
Nach gut fünfstündiger Überfahrt erreichten wir die Inselgruppe und erholten uns erst einmal. Wir machten klar Schiff auf der geschützten Seite von Koh Similan. Im Laufe des restlichen Tages unternahmen wir noch zwei Tauchgänge am Beacon Beach. An diesem Abend wurde es schnell ruhig an Bord, denn die lange und harte Überfahrt hatten alle etwas geschafft.
Yamaha Reef
Samstag, 03.05.2008 – So., 04.05.2008:
Der Zyklon zwang uns ausschließlich Tauchplätze an den Ostküsten zu betauchen. Zum Glück war der Wind morgens etwas schwächer als nachmittags, so dass wir den Schutz von Koh Similan verlassen konnten. Wir tauchten an den Saumriffen der Inseln Koh Haa, Koh Payu und Koh Bangu, wo wir uns Leopardenhaie, Anglerfische, Pygmäen Pfeifenpferdchen und jede Menge Schwarmfische anschauen konnten.
Aber um die Mittagszeit mussten wir immer wieder den vom Wind geschützten Bereich von Koh Similan aufsuchen und an dieser Küste der Insel tauchen.
Die Stimmung an Bord war trotz des rauen Wetters sehr gut und alle waren bester Dinge.
Montag, 05.05.2008:
Auch an diesem Tag war es noch sehr stürmisch, so dass wir am Morgen einen Tauchgang am Beacon Beach machten, anschließend die Ausrüstungen verstauten und nach einem kräftigen Frühstück die Inseln verließen, um zurück nach Tab Lamu zu fahren. Eine schöne Woche auf "hoher" See ging somit zu Ende.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Gästen bedanken und sagen einfach: Bis bald!
Chris hat natürlich auch einige Fotos auf dieser Special-Tour gemacht, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.
Was für ein Glück, dass es auch unter Wasser Toiletten gibt....
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| Sicherheits- & Sauberkeitscheck von Wolfgang... |
... bevor Olaf seinen Kopf über die Schüssel hielt... |
... und Manni auf dem "stillen Örtchen" Platz nahm |
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